Zwischen den Jahren: Mutter, Meisterin und mehr ich selbst werden
- Deniz Kayadelen

- vor 5 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Es gibt einen stillen Moment zwischen Weihnachten und Neujahr, den ich besonders schätze.
Die Welt kommt zur Ruhe.
Der Lärm wird leiser.
Und das Leben lädt uns sanft ein, zurückzuschauen – nicht, um zu urteilen, sondern um zu verstehen.
Dieses Jahr, wenn ich innehalte und reflektiere, ist mein Herz erfüllt.
Nicht, weil es leicht war.
Sondern weil es wahr war.
Ein Jahr, das mich veränderte: Mutter und Meisterin werden
Dieses Jahr wurde ich Mutter.
Schwanger. Gebärend. In die Mutterschaft eintretend.
Und gleichzeitig – verbunden bleibend mit dem, wer ich bin.
Ich habe sehr schnell gelernt, dass Mutter und Meisterin zu werden nicht bedeutet, sich kleinzumachen.
Es bedeutet, zu wachsen.
Um mehr zu halten:
mehr Liebe
mehr Verantwortung
mehr Verletzlichkeit
mehr Mut
Und loszulassen von Perfektion.
Die Mutterschaft hat mich weich gemacht – und gleichzeitig auf eine Weise gestärkt, die ich nicht erwartet hatte.
Wettkämpfen, Reden, Leben – während der Schwangerschaft und in der Zeit nach der Geburt
Dieses Jahr stand ich auf Podien und auf Bühnen – während ich schwanger war.
Ich wurde Weltmeisterin, einen Monat nachdem ich schwanger geworden war.
Ich sprach zu Publikum, während ich neues Leben in mir trug – und später, während ich die sensible Zeit nach der Geburt erlebte.
Nicht, weil ich irgendetwas beweisen musste.
Sondern, weil ich zutiefst im Einklang war.
Ich hörte auf meinen Körper.
Ich respektierte meine Grenzen.
Und ich vertraute meiner inneren Stimme mehr denn je.
Was ich gelernt habe, ist Folgendes:
Stärke verschwindet nicht, wenn sich das Leben verändert.
Sie verändert lediglich ihre Form.
Grenzenlose Mutter: Ein neues Kapitel wurde geboren
Aus dieser Erfahrung entstand Grenzenlose Mutter.
Nicht als Marke – sondern als Wahrheit.
Eine Erinnerung daran:
Frauen müssen sich nicht zwischen Ehrgeiz und Mutterschaft entscheiden.
Sanftheit und Stärke können koexistieren.
Grenzen sind oft geerbte Geschichten – nicht die Realität.
Diese Initiative wächst noch – und ich wachse mit.
Und das fühlt sich genau richtig an.
Folge Grenzenlose Mutter auf Instagram: @limitless_mum
espräche, die zählen: Podcasting & Verbindung
Dieses Jahr habe ich auch meinen Podcast gestartet und moderiert –
und dabei inspirierende Führungspersönlichkeiten und Vordenker*innen aus aller Welt eingeladen.
Jedes Gespräch hat mich daran erinnert, warum ich liebe, was ich tue:
ehrlicher Austausch
gelebte Weisheit
die menschlichen Geschichten hinter Erfolg
Tief zuzuhören ist für mich zu einer meiner größten Lehrmeister geworden.
Unternehmertum, Kund:innen und sinnvolle Zusammenarbeit
Unternehmer:in zu sein bedeutet nicht nur, Projekte zu erschaffen.
Es bedeutet, deine Werte – jeden Tag – zu leben.
Dieses Jahr hatte ich das Privileg zu:
mutige Führungskräfte zu coachen
mit inspirierenden Partnern zusammenzuarbeiten
auf Bühnen und in intimen Coaching-Räumen zu stehen
Menschen durch Angst, Übergang und Wachstum zu unterstützen
Ich empfinde tiefe Dankbarkeit für meine Kund:innen und Kooperationspartner:innen –
für das Vertrauen, die Offenheit und das gemeinsame Engagement für Wachstum.
Mit Menschen zu arbeiten, die bereit sind, ihre Komfortzone zu verlassen, bleibt eine der größten Freuden meines Lebens.

Mein Buch schreiben: Von Angst zum Peak Flow
Ein weiterer ständiger Begleiter in diesem Jahr war mein Buch:
From Fear to Peak Flow
Es zu schreiben, war ein Akt der Ehrlichkeit.
Ein Erinnern.
Eine Destillation von allem, was ich erlebt, gecoacht, falsch gemacht und gelernt habe.
Angst war nie mein Feind.
Sie war immer meine Lehrerin.
Dieses Buch handelt nicht nur von Spitzenleistung –
es geht darum, voll, bewusst und mutig zu leben.
Blick nach vorn: 2026 und was mich ruft
Wenn ich nach vorn blicke, fühlt sich mein Herz aufgeregt an – aber nicht gehetzt.
Neue Herausforderungen flüstern bereits:
die Europameisterschaften
Schwimmen in Gibraltar
neue Bühnen, neue Gespräche, neue Geschichten
Manche Träume nehmen schon Gestalt an.
Über andere werde ich bald sprechen.
Was ich mit Sicherheit weiß, ist Folgendes:
Ich werde weiterhin meinem Ikigai folgen – dem Schnittpunkt von Leidenschaft, Sinn, Dienst und Freude.
Dankbarkeit – der Faden, der alles zusammenhält
Ich empfinde tiefe Dankbarkeit.
Für meinen Körper.
Für meine Tochter.
Für das Wasser.
Für die Menschen, mit denen ich arbeiten darf.
Für die Bühnen, die Stille, den Mut und die Zweifel.
Jeder Teil hat Bedeutung gehabt.
Ein paar Fragen, die du zwischen den Jahren mitnehmen kannst
Bevor das neue Jahr beginnt, lade ich dich ein, mit diesen Fragen innezuhalten:
Wo bin ich dieses Jahr gewachsen – auch wenn es unangenehm war?
Was hat mich das Leben über meine Stärke gelehrt?
Was möchte ich mitnehmen – und was bin ich bereit loszulassen?
Wenn ich mir selbst mehr vertrauen würde, wofür würde ich mich als Nächstes entscheiden?
Du brauchst nicht alle Antworten.
Du brauchst nur Ehrlichkeit.
Du musst im neuen Jahr nicht jemand Neues werden.
Es ist erlaubt, mehr du selbst zu werden.
Möge dich das kommende Jahr mit Mut, Präsenz und Liebe begegnen –
in all den Rollen, die du lebst, und all den Träumen, denen du zu folgen wagst.
Mit tiefer Dankbarkeit,Deniz





















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