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Peak Performance entsperren: Lektionen von einem 10-Stunden-Schwimmen gelernt

Mission abgeschlossen! Peak Performance Training mit einem neuen individuellen Rekord.



Sich auf eine anspruchsvolle Reise zu begeben kann unsere physischen und mentalen Grenzen auf die Probe stellen, uns über das hinaus treiben, was wir für möglich hielten, und uns unsere wahren Fähigkeiten entdecken lassen. Dies war das erste Mal in meinem Leben, dass ich ohne Unterbrechung 10 Stunden lang schwamm und dabei 28 km im wunderschönen Zürichsee zurücklegte, was einen neuen persönlichen Rekord bedeutete.


Seit mehreren Monaten trainiere ich intensiv für den Ärmelkanal. Obwohl es herausfordernd war, hat es sich als eine mächtige Prüfung erwiesen, die nicht nur die immense Ausdauerfähigkeit meines Körpers aufgedeckt hat, sondern auch wertvolle Einblicke in andere Aspekte meines körperlichen und mentalen Wohlbefindens ermöglicht hat. Diese außergewöhnliche Erfahrung hat mir unbezahlbare Lektionen über Schmerz, Langeweile, Positivität, Erholung und die Kraft des Teamworks vermittelt. Diese Lektionen haben nicht nur in Wettkampfsportarten, sondern auch in verschiedenen Bereichen der Arbeit und des täglichen Lebens Bedeutung.


Hier sind einige Schlüsselerkenntnisse aus meinem 10-stündigen Schwimmen:


1. Verfolge deine Träume: Du musst einen Traum haben - ein klares Ziel, das deine Leidenschaft entfacht. Wenn dein Traum dich nicht motiviert, wird es schwierig sein, durch Hindernisse durchzuhalten. Zögere daher nicht, groß zu träumen und unermüdlich auf deine Ziele hinzuarbeiten. Mit Überzeugung, Engagement und Opfern kannst du Magie geschehen lassen.

2. Umarme Unbehagen: Die Verfolgung deiner Träume erfordert das Verlassen deiner Komfortzone, was unangenehm sein kann. Es ist jedoch möglich, sich daran zu gewöhnen, im Unangenehmen bequem zu sein. Der Prozess beginnt mit der Schulung deines Geistes und deines Körpers, beginnend mit deiner Denkweise. Bei der Zielerreichung macht die Denkweise mehr als 60% des Erfolgs aus. Wenn der Geist vorbereitet ist, kann sich der Körper anpassen.


3. Akzeptiere und überwinde Schmerz: Während des 10-stündigen Schwimmens habe ich entdeckt, dass die Empfindung von Schmerz ihre Grenzen hat. Sie eskaliert nicht endlos, sondern erreicht eine leichter zu bewältigende Schwelle. Als ich mich durch physische Belastung hindurchkämpfte, wurde mir allmählich bewusst, dass sich mein Körper anpasste und mir ermöglichte, besser mit dem Unbehagen umzugehen. Diese Erkenntnis fördert die Widerstandsfähigkeit, indem sie zeigt, dass Entschlossenheit Schmerz überwinden kann.


4. Besiege Langeweile: Man könnte annehmen, dass stundenlanges Schwimmen zu überwältigender Langeweile führen würde. Überraschenderweise entdeckte ich, dass selbst Langeweile ihre Grenzen hat. Unsere Gehirne suchen natürlich nach Stimulation, und mit der Zeit fand mein Verstand seine eigene Unterhaltung, wodurch die Monotonie gemildert wurde.


5. Verwalte negative Gedanken: Bei Herausforderungen werden wahrscheinlich negative Gedanken aufkommen. Ich habe jedoch gelernt, dass es möglich ist, unseren Verstand zu täuschen und unsere Aufmerksamkeit auf Positives umzulenken. Durch kleine Handlungen und bewusste Änderung meiner Denkweise habe ich negative Gedanken in positive verwandelt. Diese mentale Alchemie half mir, während des Schwimmens motiviert zu bleiben, und verstärkte eine wertvolle Lektion, die auf Herausforderungen im Leben anwendbar ist: Wir haben die Kraft, unsere Wahrnehmung und Haltung zu formen, was zu größerer Widerstandsfähigkeit und Erfolg führt.


6. Schnelle Erholung: Überraschenderweise erholten sich meine Muskeln relativ schnell. Innerhalb von nur 24 Stunden wurde der Schmerz gelindert und ermöglichte mir sogar, am nächsten Tag zu schwimmen. Diese schnelle Erholung wurde durch ausreichenden Schlaf und gezielte Ernährung ermöglicht.


7. Zerlege Ziele: Anfangs konnte ich mir nicht einmal vorstellen, 10 Stunden im Wasser zu sein. Das Zerlegen des Ziels in kleinere Meilensteine machte es jedoch machbarer. Anstatt sich auf die gesamte Schwimmdauer zu konzentrieren, richtete ich meine Aufmerksamkeit auf die nächste Verpflegung und gewann Aufregung und Motivation aus jeder verstrichenen Stunde. Diese Herangehensweise ermöglichte es mir, im Moment präsent zu bleiben und während des gesamten Schwimmens eine positive Denkweise aufrechtzuerhalten. Sie können sogar meinen Verpflegungsplan und die Leckereien sehen 😉


8. Die Kraft des Teamworks: Keine große Leistung wird in Isolation erreicht. Das ist definitiv Teamarbeit und mentale Bereitschaft ist entscheidend. Ich möchte Jurg, den vielseitigen Kapitän des Tages, für seine unschätzbare Unterstützung beim Management meiner Verpflegung danken, für die Führung durch die Minuten, die Sicherstellung meiner Sicherheit im Verkehr auf dem See und die Überwachung meines mentalen und physischen Wohlbefindens vom Anfang bis zum Ende. Ich bin auch Ilona dankbar für die zusätzliche Ernährungsunterstützung von Fitline und das motivierende Abendessen vor dem Schwimmen. Und danke, Adalvo, für die Zusammenarbeit und das gemeinsame Motto: #alwaysontarget.


Nachdem ich meine Höchstleistung erreicht habe, ist es nun an der Zeit, mich auf die Erholung zu konzentrieren und meinen Geist auf den bevorstehenden großen Tag vorzubereiten. Bisher war diese Reise in Bezug auf persönliches Wachstum und Lernen bereichernd. Sie hat gezeigt, dass Schmerz, Langeweile und Negativität alle ihre Grenzen haben und dass man mit der richtigen Denkweise und einer unterstützenden Umgebung, die einen motiviert, sie überwinden kann.








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